Dietmar Dath & Kammerflimmer Kollektief: Im erwachten Garten
(CD, Staubgold 94, in Zusammenarbeit mit den Verlagen Implex & Verbrecher, 2009). Verbrecher Verlag ISBN: 978-3940426277
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- Im Erwachten Garten I (09:34)
- Im Erwachten Garten II (25:22)
- Im Erwachten Garten III (12:42)
- Im Erwachten Garten IV (09:14)
Musik: Heike Aumüller & Thomas Weber
(verlegt bei Future World Publishing)
Text-Stimme: Dietmar Dath
Mouth, Harmonium & Synthesizer: Heike Aumüller
Kontrabass: Johannes Frisch
Gitarren, Klavier, Percussion & Produktion: Thomas Weber
Studio: Kinda Cloudy, Karlsruhe
MS-Stereo & Kunstkopf-Consigliere: Marco Preitschopf
Mastering: Rashad Becker
Umschlagphotographie: Heike Aumüller
Nicht ohne: Solo-Improvisationen von Christopher Brunner (Schlagzeug: I & IV), Dietrich Foth (Alt-Saxophon: I) & Jochen Seiter (E-Bass: II) und die Unterstützung von Barbara Kirchner. Gracie Mille: Margot Weber, Jürgen Galli, Christoph Linder, Lizzy Mercier Descloux (für „Long Voodoo Ago"), Wolfgang Meinking, Philippe Petit, Ralf Schneider, Markus Detmer, Jörg Sundermeier & Werner Labisch.
Dietmar Dath dankt: Dem Kammerflimmer Kollektief, Markus Hablizel, Stefanie Körner, apl und fvl.
Im erwachten Garten
Der Autor als Fisch, die Musik als Aquarium: Dietmar Dath liest "Im Erwachten Garten", einen bislang unveröffentlichten Spiegeltext zu seinem vielstimmigen Romanmanuskript "Die Abschaffung der Arten", in dem Tiere den Menschen zeigen, was Liebe, Krieg und Geschichte bedeuten. "Im Erwachten Garten" ist ein Schlüssel, der hinter dem veröffentlichten Roman einen geheimen Urtext freilegt. Die lebendige, unberechenbare und chamäleonhafte Umwelt dazu schenken uns die Musiker vom Karlsruher Kammerflimmer Kollektief.
Text wird Musik, Musik wird lesbar – es gibt zwei Stimmen: die des Textes, und die andere, flüsternde, zwisselnde, schnäbelnde, pfingstlich flämmchenhafte, und das ist die, aus der spricht, wovon der Text handelt. So abendschön, so in Hall eingemummelt; dass die Welt ein Schlagzeug hat, wo der Mensch ein Herz hat, wird hier hörbar. "Sie bewerfen den Text mit Musik und beschießen die Musik mit Text, auf dass Geschriebenes plötzlich Echos hat und Klingendes, Klangliches plötzlich eine Zeilenführung bekommt, ein Layout fürs Ohr, einen Erzählcharakter und eine lyrische Textur."
Das Kammerflimmer Kollektief macht Musik, die man nicht aufschreiben sollte, weil sonst das Papier verbrennt. Das zwischen Präzision und Freiheit mäanderde Projekt wurde 1996 von Thomas Weber gegründet, veröffentlichte in unterschiedlichsten Besetzungen bislang sechs Alben und spielt als Trio – mit Heike Aumüller und Johannes Frisch – Konzerte kreuz & quer über die Landkarten; eine neue bewußtseinsverändernde Songsammlung namens Wildling ist in Vorbereitung und erscheint bald.
Dietmar Dath, Schriftsteller und Übersetzer, lebt in Freiburg und Frankfurt am Main. Er war Chefredakteur der Spex und Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Seine Romane, Sachbücher und Artikel unterwandern, überfliegen und durchkreuzen Gattungs- und Vorstellungsgrenzen, und zwar mit System.
In The Awoken Garden
A portrait of the author as a fish –and the music as his aquarium: Dietmar Dath reads. „Im Erwachten Garten“ („In The Awoken Garden“), a hitherto unpublished “alternate version” (a “looking glass text”) to his polyphonic novel „Die Abschaffung der Arten“ („The Abolition Of The Species“). In it, animals explain the meaning of love, war and history to human beings. „Im Erwachten Garten“ is a key to a secret original text which lies beneath the published novel. The animated, unpredictable and chameleon like environment accompanying this text comes as a present from the musicians of the Kammerflimmer Kollektief.
Text becomes music, music becomes legible. There are two voices: That of the text and the other one, which whispers, susurrates, cooes, like a whitsun flamlet. And it is precisely this voice, which relates the substance of the text. Such evening beauty, so wraped up in reverb. Here we hear that the world has a drum kit where human beings have a heart. „They pelt the text with music and they shell the music with text so that written text suddenly receives an echo. Likewise, tonal matter seems to be organized in lines; the sounds receive a layout for the ear, a narrative nature and a lyrical texture.“
The Kammerflimmer Kollektief plays music, which should not be written down, for it would scorch the paper. The project, whose music meanders between precision and freedom, has been founded in 1996 by Thomas Weber. Up to now, the Kollektief has released six albums in all sorts of line ups. Live performances all over the world are realized as a trio (with Heike Aumüller and Johannes Frisch). A new mind-altering collection of songs by the name of „Wildling“ is just being prepared and will be released soon.
Dietmar Dath is a writer and translator residing in Freiburg and Frankfurt am Main. He has been chief editor of the renowned german music magazine Spex as well as editor with the daily newspaper Frankfurter Allgemeine Zeitung. His novels, non-fiction books and newspaper articles are systematically subverting, overflying, galloping through and crisscrossing the boundaries of genres and imagination.
Ich mag diese Stimme. Und ich mag diese Musik. Weil diese Stimme mit mir seit acht Jahren die Welt debattiert, die ihre verteidigt und die meine in Frage stellt, damit beide verpuppt. Und weil diese Stimme mir viele weitere Welten vorstellt, in ihren Textbüchern. Und nun eine weitere Welt vorliest in diesem Musikbuch. Begleitet von vielen Stimmen, von Saiten und Tasten, von Zungen und Mundstücken, von Stimmungen, die man nicht lesen kann, weil Musik nicht spricht. Sondern sprachlos macht.
Can you teach me the trick, Mr. D.? It might not be known in this country.
Dabei hat sie hier ihre bleibende Statt, diese Liebe. Denn es war einmal genau hier, im Deutschland einer fernen Zukunft, und doch nicht mehr als zweihundert Jahrestage von jetzt, eine Gesellschaft von metamorphischen Leibern in permanenter Selbsterschaffung. Once upon a space. Was wir schon kennen, hat das Potential für das, was wir noch kennenlernen. Für musikalische Portweinflechten und schlaues Wasser, für romantische wechselseitige Verwurstelung und die regelrechte Liebe. Für ein Hermaphroditen-Ideal, Mädchenmacht und für die gleichgeschlechtliche Partnerschaft in einem Körper, die aber kein Ideal ist. Das gibt das Movens her für das, was passiert mit Suri Pfote, die das wiederholt, was ihr in einem Textbuch namens „Das versteckte Sternbild“ geschah. Da sagte Isou Weißfeder, die Raumschiffkapitänin und Schmugglerin: „Ich suche Suri Pfote, die ich liebe“. Und sie wurde fündig, um den Preis des eigenen Leibs. Deshalb sucht Suri, die Geliebte und ihrerseits Liebende, nun zurück. Das ist eine der Regeln, die die regelrechte Liebe vorschreibt. Sie hat recht.
Sie hat auch die Regeln für dieses Buch aufgestellt: die einer Hörigkeit. Das Musikbuch gehört jemandem. Wir können es nur hören. Doch was wir hören, entspricht exakt der Versöhnung durch Verdopplung, die hier erzählt und musiziert wird – dadurch, daß erzählt und musiziert wird. Unter der Stimme liegt die Stimmung, liegen streichelnde und aufreizende Klänge, die den Sprachrhythmus stimulieren, der den Takt vorgibt. Deshalb kann man diese Musik und diese Sprache spüren; sie führen vor, was vorgestellt wird, lassen sich aufeinander ein, eilen voraus, um einander einzuholen, und springen zurück, um auf gleicher Höhe zu bleiben. Die Musik beschwört den erwachten Garten und kleidet Mathematik in schallende Gewänder. Die Sprache setzt sich diesem Wollustwunder auf und forciert die Lust am Klang. So wird die Melodienflut beim hinterm Mond geparkten Farnschiff rollig, und nach dem Erwachen der Sternenfahrerin gibt es ein federleichtes Intermezzo, weil das Vorspiel vorbei ist und wir nun mitten in der Liebe sind, von der wir aber noch nicht wissen, daß wir ihr in ihrer Flatterhaftigkeit folgen dürfen. Sollen. Müssen.
Wie es das Musikbuch tut.
Auf dem Inselchen auf der Insel, auf der Lichtung im erwachten Garten führt die Technikerin Lisa die Liebende Suri in die Geheimnisse der Pherinfonik ein. Droht Gefahr, dann sieht sie das, riecht es und hört es. Liebe ist der Rest, ist Fühlen und Schmecken. Deshalb sind Finger und Zungen so wichtig – für die Sprache und für die Musik.
Deshalb sind Sprache und Musik so wichtig – für dieses Buch der Liebe, über die Liebe, unter dem Eindruck der Liebe. Der Hortus conclusus war einmal der Ort der Madonna. Jetzt ist er als erwachter Garten ein Ort der schwesterlichen Liebe, aus dem aber immer noch die Auswege offen stehen, wenn ein hübsches purpurrotes Kerlchen seine Lockstoffe entsendet. Dem Augenblick wird nie gesagt, verweile doch, du bist so schön. Schönheit bringt die Dinge in Bewegung, und selbst die Zeit muß sich paaren im höheren Liebesdienst.
So spielen sie, Lisa und Suri und Isou, und so spielen auch Dietmar und Heike und Johannes und Thomas. Sie spielen uns vor, was sich abspielt, wenn wir abspielen, was sie eingespielt haben. Spielt es nach, sagen sie. So fühlt, schmeckt, riecht, hört und sieht sich Liebe an. Was soll man noch sagen?
Andreas Platthaus
"Dietmar Dath, der Daniel Düsentrieb deutscher Diskursliteratur, hat bisher mit eher düsteren Zukunftsfiktionen Diskussionen entfacht. Dem weitum beachteten Roman «Die Abschaffung der Arten» (2008) lässt der Vielseitige nun als vexierenden Appendix und bezaubernde Aufhebung ein anmutiges Nachspiel folgen. Die CD «Im erwachten Garten» besticht auf Anhieb durch Dietmar Daths Phantasie eines Biotops der Liebe. Es ist dies ein rein weiblich und vegetabil geprägtes System allseitiger Sympathie, welches – alle Sprachmacht hinter sich lassend – sein Aggregat und Ausdrucksmedium in der Musik sucht und findet. So ist das Skript dieser Kalendergeschichte aus den «Ökotekturen» einer 200 Jahre entfernten Zukunft von Anfang an nicht getrennt zu denken von seinem dialogischen Bezug zu jenen Klängen, die in Form auratischer Schwebungen (Gitarre, Percussion, Klavier: Thomas Weber) sowie in refrainartig wiederkehrenden, pfingstlichen Silben einer verwehten Frauenstimme (Heike Aumüller) zu vernehmen sind. Die betörenden Circenlieder des «Kammerflimmer Kollektiefs» dringen als unablösbares Komplement in alle Ritzen des vom Autor mit milder Stimme intonierten Capriccios, überschreiten dieses allerdings als zarte Ahnung elfenhafter Zukunftsmusik. Sprache und Klang umtänzeln einander dabei in einem Liebesspiel, das im schönsten Sinne «tobt, zuckt und wispert, kitzelt, kracht und sich kringelt»".
Christiane Zintzen, NZZ
"Als sogenanntes Musikbuch unterscheidet sich 'Im erwachten Garten' zum Hörbuch in der Weise, wie hier mit Sound hantiert wird: Die Musik greift ein und will deutlich mehr als nur ein Illustrieren des Wortes. In einer Allianz des Südwestens haben das Kammerflimmer Kollektief aus Karlsruhe mit dem in Freiburg und Frankfurt lebenden Dietmar Dath gemeinsame Sache gemacht. Aumüller, Frisch und Weber haben sich längst hervorgetan mit ihrer psychoaktiven Gruppenmusik, die Jazz ebenso kennt wie Filmsoundtracks, Soul und Ambient. Mit diesem für sie neuen Format beweisen sie ihre phänomenale Intuition: Mal betten sie Daths angenehm ungeübte Erzählstimme ins weiche Moos und streben kaum mehr als Ambience an. Jähes Intervenieren kommt dem Trio indes ebenso in den Sinn im Verlaufe dieser 60 Minuten.(...) Wenn sie spielen, wird das Sinnhafte der Allianz deutlich: Kammerflimmer Kollektief entwickeln gemeinsam ihren Sound und sehen in ihren Gruppenimprovisationen eine soziopolitsche Note. Bei 'Im erwachten Garten' handelt es sich gar um eine Allegorie einer gleichberechtigten Gesellschaft, oder: einer Gemeinschaft aller im All. So gehen sie Hand in Hand: Form und Inhalt.(...) Hier brummt und summt es, vibriert die Luft vor unter- und überschwelligen Geilheiten und surrt im Ton der Verständigung."
Christoph Braun, Spex
"Vorne liest einer abstruse Prosa, hinten tönen Jazz-Epileptiker."
Jupiter Jones, Intro
"Zu den Ambientklängen des Karlsruher Kammerflimmer Kollektiefs konnte man sich immer schon ungestört seine eigenen Geschichten ausdenken. Nun haben sich die Musiker mit Dietmar Dath zusammengetan, der einen unveröffentlichten, wenngleich eng mit seinem letzten Roman "Die Abschaffung der Arten" verwobenen Text liest - und die schwebenden Sounds schaffen Assoziationsräume. Die Science-Fiction Liebesreflexions-Geschichte schlingert und wabert, dass man froh ist, wenn sie sich vom Rhythmus des Trios in Takt bringen lässt. Abgefahren, romantisch, unverständlich. Und schön."
Ulrich Rüdenauer, Falter
"Es funktioniert in alle Richtungen, zu allen Zeiten, für alle Zeiten. Schlicht wunderbar."
Thaddeus Hermann, De:Bug
"Heavy, Alter!"
Matthias Penzel, Rolling Stone
"The Spirit Of Eden: - 'Im erwachten Garten' (liefert) das Gegenstück der Utopie als Idylle. Die beschriebene Handlung konzentriert sich auf einen einzigen Tag, nämlich auf die Liebesbegegnung zwischen der vogelartigen Lisa und der Fremden Suri Pfote. Allerdings verfolgt Suri mit dieser Begegnung ein bestimmtes Ziel. In ihr selbst befindet sich ihre eigentliche Geliebte, die Raumfahrerin Isou Weißfeder. Lisa soll ihr helfen, diese wieder aus sich zu befreien, und zwar mit Hilfe des "erwachten Gartens", in dem sie arbeitet, einer Synthese aus Paradies und verwildertem Garten, der zugleich einer der größten Rechner Mitteleuropas ist, intelligentes Wesen und Tor zu anderen Dimensionen. Schließlich kommen sie dort an, Suri setzt sich dem Experiment aus, und die zuvor von Ängsten und Zweifeln geplagte Lisa lernt: "Bei der regelrechten Liebe machen nicht die Regeln die Liebe, sondern die Liebe macht die Regeln." Auch wenn das für Nicht-Science-Fiction-Leser trivial, ja durchgeknallt klingen mag - im Kern ist "Im erwachten Garten" ein wunderbares, gelungenes Experiment, gerade weil der Text die Beschreibung der Utopie wichtiger nimmt als die bloße Handlung. Großen Anteil an diesem Gelingen hat das Kammerflimmer Kollektief, ein Improvisationsensemble, das hier in der Besetzung Heike Aumüller (Stimme, Harmonium, Synthesizer), Johannes Frisch (Kontrabass) und Thomas Weber (Gitarre, Piano, Percussion) aufspielt. Es ist nicht der erste Kontakt der Band mit Dath, der bereits die Liner Notes zu ihrem bislang letzten Album "Jinx" (2007) verfasste. Diese Vertrautheit miteinander lässt sich hören. Federleicht und passgenau wechseln sich gelesene Passagen und Musik ab. (...) Wirklich kongenial und schwerelos wird die Musik immer dann, wenn sie allein zu hören ist. Dann ist sie ganz bei sich selbst. Das nur aus zwei Akkorden bestehende Hauptthema, das das erste und letzte Kapitel dominiert, ist der vielleicht schönste Song, den die späten Talk Talk nie aufgenommen haben. Und damit wäre auch der Titel dieser Rezension erklärt."
Stefan Höppner, www.literaturkritik.de
"Wie Wachträume darf man (die) Musik hören, nicht greifbar und ganz präzise. Ein Zauber. Und alles andere als esoterischer Klimbim."
taz
Epic soundscapes dotted with detailed intricacy.
Tom Ridge, The Wire
"Dieses Hörbuch ist mit knapp 60 Minuten Länge der ideale Einstieg in den Dietmar-Dath-Kosmos: 'Der erwachte Garten' ist eine eigenständige Erzählung, ergänzt durch einen passgenau abgestimmten Soundtrack vom Kammerflimmer Kollektief. Trip Hop trifft auf Elektro Jazz, und Dietmar Daths berüchtigte Wissenschaftsprosa, die er selbst fast ein bisschen schüchtern vorträgt, beginnt zu tanzen."
Kolja Mensing, dradio.de
Wie viele sich scheinbar widersprechende Einflüsse man hier zu einem homogenen Ganzen mit Hilfe eines Grundgerüst aus Bass, Gitarren, Percussion, Harmonium und Synthesizern verarbeitet, ist sehr beachtlich. Dass es nun zu Explosionen der Vielfalt kommt, ist vor allem auf die Arrangements zurückzuführen, die keine Spur von Anstrengung tragen.
Neue Zürcher Zeitung
"Dath zeigt in dieser in sich abgeschlossenen Erzählung wie die Welt nach dem Maschinenwinter aussehen könnte. Die enigmatischen flirrenden Klänge des Kammerflimmer Kollektiefs bilden den perfekten Soundtrack einer bezaubernden Liebesgeschichte."
Sebastian Ingenhoff, Intro
"Het Duitse schemerorkest Kammerflimmer Kollektief heeft al zes albums vol nachtelijke pracht uitgebracht. Ze maken altijd een filmisch, melancholisch patchwork van postrock, jazz, klassiek, avant-garde en experimentele muziek. Heike Aumüller (harmonium, synthesizer, zang), Johannes Frisch (contrabas) en Thomas Weber (gitaar, percussie, klavier) zorgen voor de ingetogen, jazzy ambient omlijsting van het verhaal dat Dietmar vertelt. Regelmatig is ook alleen de muziek te horen, die dan aanzwelt en waarbij je het eerder gezegde van Dietmar even kan laten bezinken in een prettige, nachtelijke ambiance. Beide zijn hier in perfecte harmonie en leveren een spannend geheel op. Pure kunst!"
www.subjectivisten.nl
"A kind of pastoral narcosis, all shadows with occasional gleams of detail."
Sam Davies, The Wire
"Die fantasievolle Gedankenflut des Autors gleich einer Halluzination und wird zum Kino für den Hörer. Malerische Neologismen und verschachtelte Sätze pinseln trotz oder gerade wegen ihrer verbotenen Länge eine hübsche Szenerie auf die Leinwand des Hörspielgenießers. Die Stimme Daths verleiht dem sinnlichen, aber komplizierten Erzählfluss einen logischen Rhythmus. Sinnliche Bassläufe, skurrile Geräuschloops und athmosphärische Ambientsounds haben das Zeug zur Hypnose. Ruhige Songs verschaffen dem komplexen Erzählfluss erholsame Pausen."
BNN